Erfahrungsberichte

Elodie Roth, trinationaler Bachelor Elektrotechnik/Informationstechnik

„Das Studium hat mir zu Offenheit und Anpassungsfähigkeit verholfen: Man zieht jedes Jahr um, um in eine neue Universität zu gehen, deren Lehrweise anders ist. Der berufsqualifizierende Studiengang mit drei Abschlüssen ermöglicht es, dank der vermittelten Kenntnisse und Kompetenzen, in allen drei Ländern zu arbeiten. Ich hatte kein Problem mit der Sprache, aber in gewisses Sprachniveau braucht man im Voraus. Das Studium war, neben den technischen und sprachlichen Kenntnissen, die ich bekommen habe, insgesamt sehr bereichernd.“

Elodie Roth, Absolventin des trinationalen Bachelors Elektrotechnik/Informationstechnik

Jakob Groth, Master deutsch-französische Journalistik

Credits: S. Bender

„Dozenten aus allen Bereichen der Praxis bringen uns das journalistische Handwerk bei. Nebenbei verbessern wir unsere Sprachkenntnisse und knüpfen wichtige Kontakte in beiden Ländern. Meine Kommilitonen und ich sind zwar alle frankophil, haben aber unterschiedliche universitäre Hintergründe. Die Förderung durch die DFH, das Frankreichzentrum und Erasmus+ sind sehr hilfreich, doch ist es schade, dass es nur wenige Studienplätze gibt. Dafür sind dann die Gruppen klein und die Kurse sehr intensiv.“

Jakob Groth, zweites Masterjahr deutsch-französische Journalistik

Markus Blumberg, Integrierter Master Ecole européenne de chimie, polymères et matériaux

„Der Doppelstudiengang hat den Vorteil, dass ich zwei Jahre im Ausland studieren kann, in der Regelstudienzeit fertig werde und die Noten angerechnet bekomme. Es ist spannend, zu sehen, wie in Frankreich studiert wird und die Unterschiede zwischen einer französischen Ingenieurshochschule und einer deutschen Universität kennen zu lernen. Ich habe den Eindruck, dass der Zusammenhalt unter französischen Studierenden stärker ist. Mit der Sprache hatte ich anfangs ein wenig Schwierigkeiten, aber inzwischen kann ich in den Vorlesungen gut folgen.“

Markus Blumberg, Master of Science Integrierter Studiengang an der Ecole européenne de chimie, polymères et matériaux (ECPM)

Yérri-Gaspar Hummel, binationaler Master elektro-akustische Musik und Musikinformatik

Credits: T. Graindorge

„Nach vier Jahren am Konservatorium habe ich mich in diesem binationalen Master eingeschrieben. So konnte ich studieren und gleichzeitig Deutschkurse belegen. Diese schöne Erfahrung hat es mir ermöglicht, den kulturellen Reichtum Deutschlands zu entdecken. Dank meines Studiums konnte ich Kontakte knüpfen und mit ein deutsch-französisches Netzwerk aufbauen. Auf diese Weise kann ich durch die Kulturen und die elektroakustische Musik, die zu unserem europäischen, immateriellen Erbe gehören, weiter eine europäische Identität schaffen.“

Yérri-Gaspar Hummel, Absolvent des binationalen Masters elektro-akustische Musik und Musikinformatik


Tina Jühling, Doktorandin in Molekularbiologie und Biochemie

„Ich habe das Gefühl, in einem viel weiteren wissenschaftlichen Umfeld zu arbeiten: Man hat viel mehr Austausch mit Wissenschaftlern. Menschen und Erfahrungen, denen man in gleich zwei Instituten, in zwei Ländern begegnet, sind eine Bereicherung. Durch die verschiedenen Mentalitäten, Methoden und Strukturen wird man flexibler und kann sich besser anpassen. Mein binationaler Doktorandenvertrag mit beiden Unis strukturiert den Ablauf der Cotutelle so, dass ich von Oktober 2013 bis Mai 2015 in Leipzig und seither für eineinhalb Jahre in Strasbourg forsche.“ Mehr dazu.

Tina Jühling, Doktorandin in binationaler Promotion in Molekularbiologie und Biochemie in Leipzig und Strasbourg

Lydia Beil, Doktorandin in Rechtswissenschaften

Lydia Beil, Doktorandin in Jura, Credits Catherine Schröder

Lydia Beil, Doktorandin in Rechtswissenschaften, fertigt eine binationale Dissertation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Université de Strasbourg an. Diese Promotion qualifiziert sie, dies- und jenseits des Rheins, sowohl für eine Forschungskarriere als auch für den Arbeitsmarkt. Dank der geografischen Nähe der Universitäten kann sie jederzeit an beiden Orten forschen. Mehr dazu.

Lydia Beil, Doktorandin in binationaler Promotion in Rechtswissenschaften in Strasbourg und Freiburg

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